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Fast die Hälfte aller Vogelarten in Europa ist bedroht – auch durch illegale Vogeljagd.

Lesen Sie hier weiter: https://www1.wdr.de/fernsehen/tiere-suchen-ein-zuhause/illegale-vogeljagd-auf-malta-100.html

Die Tierfreunde Taunusstein e.V. betreuen derzeit 2 Finken zur Aufzucht.

Die 2 Kleinen leben derzeit bei unserem Vogelexperten Franz Maschek.
„Es ist sehr aufwändig Jungvögel von morgens bis abends zu füttern.
Deshalb ist es wichtig, dass man nicht allein sitzende Jungvögel einsammelt, um zu helfen.
Es sind so genannten Ästlinge, die noch nicht richtig flugfähig aus dem Nest springen und von den Altvögeln versorgt werden.
Nur wenn Jungvögel mindestens zwei Stunden nicht von den Altvögeln versorgt werden, ist es hilfreich sich mit den Tierfreunde Taunusstein e.V. in Verbindung zu setzen.“, berichtet Franz Maschek und bittet darum aufmerksam zu sein und genau zu beobachten.

Für Fragen steht Herr Franz Maschek gerne unter der Telefonnummer 06128-86325 zur Verfügung.

Vögel und Glas - ein meist tödliches Aufeinandertreffen.
Ist Ihnen auch schon einmal ein Vogel gegen die Scheibe geflogen?
Was ist passiert?
Der Vogel kann die Scheibe nicht erkennen. Er sieht die Spiegelung der Landschaft in die er hineinfliegt. Dabei verletzt er sich oder bricht sich gar das Genick.

Vögel erkennen im natürlichen Lebensraum Hindernisse und umfliegen diese problemlos. Glasflächen stellen für sie jedoch eine große Gefahr dar, weil sie nicht als Hindernis erkannt werden.

Bisher versuchte man mit Reflektoren oder Greifvogel-Silhouetten vor Scheiben den Vogelschlag zu verhindern.
Die Glasindustrie hat Scheiben entwickelt, die mit verschiedenen Mustern im Glas versehen sind und von den Vögeln erkannt werden. Die Markierungen im Glas sind für das menschliche Auge nicht sichtbar.
Die Möglichkeit, den Vogelschlag auf diese Weise zu vermeiden ist leider nur möglich, wenn man sich bei Neuanschaffungen von Verglasungen für diese neue Glastechnik entscheidet, die etwa 10% teurer als normale Glasscheiben sind.

Jetzt gibt es etwas Neues auf dem Markt, den sogenannten "Birdpen". Mittels eines speziellen Filzstiftes werden auf Fensterflächen oder auf Wintergarten-Glasflächen Linien gezogen, die für uns Menschen kaum sichtbar, aber für Vögel erkennbar sind.

Die Markierung wurde von der Vogelschutzwarte Radolfzell geprüft und für gut befunden.

Diese Stifte sind über die Tierfreunde Taunusstein zum Selbstkostenpreis zu erwerben.

Nähere Informationen hierzu gibt Herr Maschek, Tel.: 06128 / 8 63 25

Anfang des Winters kann man mit ein paar Körnern die Vögel an die Futterstelle gewöhnen. Die regelmäßige Winterfütterung sollte erst bei Frost und geschlossener Schneedecke erfolgen. Wichtig ist eine regelmäßige Reinigung des Futterhauses, damit keine Darminfektion bei den Vögeln auftritt. Besser ist noch, gleich ein Futterhäuschen zu wählen, bei dem der Futterspeicher so angelegt ist, dass er gar nicht mit Vogelkot verunreinigt werden kann.

Das Futterhaus sollte so aufgestellt oder befestigt werden, dass es für Katzen nicht erreichbar ist.

Als Futter eignet sich Körner-Mischfutter, Sonnenblumenkerne, Weichfutter aus Haferflocken mit Trockenfrüchten sowie Meisenknödel.

Die Winterfütterung endet mit dem Frühjahr, weil sonst die Vögel ihren Nachwuchs mit der falschen Ernährung versorgen. Die natürliche Nahrung der Jungvögel besteht aus Lebendfutter, wie Raupen und Insekten. Bei falscher Ernährung bekommen sie Verdauungsprobleme, an denen sie sterben.

Wer die Möglichkeit hat, im Garten Sträucher zu pflanzen, die mit der Blüte Schmetterlinge, Bienen und anderen Insekten Nahrung bieten, und mit den Beeren dieser Sträucher die Vögel in der vorwinterlichen Zeit ernährt, hilft der Natur.

Es eignen sich Zierapfel, Feuerdorn, Schneeball, Berberitze, Silbermispel, Felsenbirne, Liguster, Pfaffenhütchen, Heckenrose, Weisdorn und Weigela, je nach vorhandenem Platz. 

Für die Beantwortung von Fragen steht Ihnen gerne Herr Maschek zur Verfügung, Tel.: 06128 / 8 63 25